Bild vom Richtkranz in St. Martin

Fragen und Antworten

 
Die neue Kirchengemeinde St. Martin Ettlingen entspricht räumlich weitgehend dem ehemaligen Dekanat Ettlingen (vor der Dekanatsreform 2008). Zu ihr gehören die bisherigen SEs Rheinstetten, Ettlingen-Stadt, Ettlingen-Land, Malsch, Marxzell St. Markus und Waldbronn-Karlsbad. 
 
Viele Fragen beschäftigen uns, wenn es um die Zukunft unserer Kirchegemeinden im Zuge von Kirche 2030 geht.
  Hier habe Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen zu stellen. Wir bemühen uns, sie schnellstmöglich hier zu beantworten.
 

Ganz grundsätzliche Fragen:

 
 
Das Logo der Pfarrei St. Martin Ettlingen ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass aus vielen lebendigen Gemeinden nun eine neue, starke Einheit entsteht – verwurzelt in ihrer Region, offen für die Menschen und getragen vom gemeinsamen Glauben.
 
Folgende Bedeutung hat das neue Logo:
 
Verbindender Raum
Unsere neue Pfarrei erstreckt sich vom Rhein bis in die Albtalhöhen. Fluss und Hügel stehen für die geographische und spirituelle Verwurzelung der Gemeinden in unserer Heimat. Die Region wird durch das Logo als lebendiger Raum der Begegnung und des gemeinsamen Weges sichtbar.
 
Einheit in Vielfalt
Im Zentrum des Logos steht das Kreuz, zentrales Symbol unseres christlichen Glaubens. Das Kreuz setzt sich aus sechs winkelförmigen Linien zusammen. Jede Linie steht für eine der sechs Kirchengemeinden, aus denen die neue Pfarrei nun zusammenwächst. Zusammen bilden sie ein gemeinsames Kreuz – Einheit in der Vielfalt. Die rote Farbe der Linien in der linken oberen Ecke des Kreuzes verweist auf die Verbindung zur Erzdiözese Freiburg und unterstreicht die Zugehörigkeit zur größeren kirchlichen Gemeinschaft.
 
Verwurzelt und offen
Das Kreuz ist fest in der Region verankert und ragt zugleich nach oben – ein Zeichen für die Verwurzelung in der Landschaft und die Ausrichtung auf Gott. Die nach oben und zu den Seiten offenen Linien symbolisieren die Bereitschaft zur Begegnung: mit Gott, untereinander und mit den Menschen in der Region. Die leuchtenden Farben erinnern an das Wirken des Heiligen Geistes und der zentrale Leuchtpunkt im Kreuz verweist auf Jesus Christus als die Mitte unserer Gemeinschaft. Gott ist die Quelle von Kraft und Freude, die uns in unserem Wirken inspiriert.
 
Vision und Sendung
Die Vision der neuen Pfarrei – Begegnung, Freude und Teilen – findet im Logo einen modernen, zeitgemäßen Ausdruck. Die Hauptfarben grün und blau kennzeichnen unsere Landschaft, sie stehen aber auch in der psychologischen Bedeutung dieser Farbkombination für Hilfsbereitschaft, für Leben und Wachstum. In der Nachfolge Jesu und des heiligen Martin, unseres Pfarrpatrons, wollen wir zur Quelle von Kraft und Freude für andere werden, eine lebendige, hoffnungsvolle und einladende Kirche sein, die in der Region verwurzelt ist und zugleich über sich hinausweist.
 
Mit diesem Logo setzt die neue Pfarrei ein starkes, zukunftsorientiertes Zeichen – für Zusammenhalt, für Glauben und für eine Kirche, die nahe bei den Menschen ist.
 
Kirchenentwicklung 2030 wurde von Erzbischof Stephan Burger 2019 ins Leben gerufen. Die Verantwortlichen in der Diözese sehen die große Notwendigkeit von Veränderungen im kirchlichen Leben aufgrund umfassender gesellschaftlicher Umwälzungen. Kirchenentwicklung 2030 ist ein Prozess, der auf diese Notwendigkeit von Veränderungen Antworten finden und Lösungen möglich machen soll. Es geht dabei nicht nur um Veränderungen der Struktur wie die Auflösung der Seelsorgeeinheiten und die Einteilung der Diözese in 36 neue, große Pfarreien, sondern auch um neue Wege in der Pastoral und ein neues Miteinander von Pastoral, Bildung, Caritas und Verwaltung. Wichtiges Leitprinzip der Veränderung ist die Subsidiarität.
 
Die Chancen von Kirchenentwicklung 2030 liegen darin, dass die Vielfalt der Bedürfnisse und die Unterschiedlichkeit der Menschen besser aufgenommen und vielfältigere Angebote im größeren Raum gemacht werden können. Es stehen größere Seelsorgeteams zur Verfügung, in denen die hauptamtlichen Seelsorgenden sich auf bestimmte Zielgruppen und Themen fokussieren können. Auch die Verwaltung wird auf neue Beine gestellt: ein Pfarreiökonom und seine Mitarbeitenden entlasten die in der Pastoral tätigen ehrenamtlichen und hauptamtlichen von der Verwaltung und ermöglichen somit eine Konzentration der Kräfte auf das eigentliche kirchliche Leben. Da ein Kernteam rund um den leitenden Pfarrer die kirchenrechtlich vorgeschriebene Leitung der Pfarrei wahrnimmt, wird es möglich, Leitung in der Pfarrei neu zu denken und Modelle von Leitung im Team auf allen Ebenen auszuprobieren. Gemeindeteams bekommen Gemeindeleitungsbefugnisse und können flexibel und agil auf die Bedürfnisse vor Ort eingehen, und werden dabei von der neuen Pfarrei unterstützt.
 
Hinweisgebersystem
Offenheit, Transparenz und die Einhaltung von Recht und Gesetz ist auf allen Ebenen der
Erzdiözese Freiburg die Arbeitsgrundlage. Die Erzdiözese Freiburg und ihre Körperschaften
ermutigen daher ihre Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und auch Außenstehende,
Rechtsverstöße und Fehlverhalten innerhalb der Organisation zu melden und dadurch
mitzuhelfen, Schäden zu vermeiden.
 
Das Hinweisgeberportal 
ist erreichbar unter www.ebfr.de/hinweisgeber. Weitere 
Informationen erhalten Sie unter www.ebfr.de/ombudsstelle.
 
Externe Meldestelle des Bundes
Neben unseren Hinweisgebersystem-Meldekanälen hat auch die Bundesregierung beim
Bundesamt für Justiz eine externe Meldestelle eingerichtet. Den entsprechenden Meldekanal
finden Sie hier.
 
 


Fragen zur Struktur, zu Einheit und Vielfalt

 
Nein. Jede Gemeinde unserer Pfarrei hat ihre eigenen Stärken und Traditionen. Wir wollen diese Vielfalt in den Städten und Dörfern bewusst erhalten und fördern.
 
Nein. Die große Pfarrei hilft vor allem dabei, Verwaltung zu bündeln Außerdem soll sie uns vor Ort unterstützen und ergänzen. Dabei bleibt Raum für das, was die Menschen in den einzelnen Gemeinden und Gemeinschaften brauchen. Und es gibt neue Möglichkeiten sich mit anderen zu vernetzen.
 
Nein. Die Zentrale Ettlingen ist nur für bestimmte Aufgaben da – zum Beispiel, um die dauerhafte Erreichbarkeit zu gewährleisten. Es wird weiter Ansprechpersonen, hauptberufliche Seelsorgende und Pfarrbüros in den verschiedenen Orten geben. Viele Teams und Gruppen arbeiten weiter eigenverantwortlich vor Ort.
 
 
Nein. Es wird klar benannte Ansprechpersonen geben, damit alle wissen, an wen man sich vor Ort wenden kann. Unsere Webseite wird dazu ein guter Wegweiser sein. Jedes Gemeindeteam bekommt außerdem eine feste Kontaktperson aus dem Seelsorgeteam.
 
Ja. Jedes Gemeindeteam bekommt eine feste Kontaktperson aus dem hauptberuflichen Seelsorgeteam. Ehren- und hauptamtliche Verantwortliche werden klar benannt und öffentlich bekanntgegeben. Außerdem wird jeder Wahlkreis (das sind die jetzigen Seelsorgeeinheiten) im Pfarreirat vertreten sein.
 
Es wird sechs Priesterstellen für die neue Pfarrei geben. Hinzu kommen weitere hauptberufliche Seelsorgende der verschiedenen pastoralen Berufe. Sie bleiben in der Region verteilt und feiern Gottesdienste , begleiten Teams und stehen für Gespräche zur Verfügung. Außerdem bringen sie ihre Persönlichkeit an verschiedenen Orten ein – so kann es sogar noch vielfältiger werden. Der verantwortliche Pfarrer als Leiter unserer Pfarrei wird dabei Thomas Ehret.
 
Die Pfarrer, die bisher eine Seelsorgeeinheit geleitet haben, sind ab dem 1.1.2026 von Verwaltungsaufgaben befreit und können sich ganz ihren vielfältigen seelsorgerlichen Aufgaben widmen.
 
Was für die Pfarrer gilt, gilt ebenso für die hauptamtlichen pastoralen Mitarbeitenden. Pastoral- und Gemeindereferent:innen und die Mitarbeitenden anderer Professionen werden nach wie vor örtliche Schwerpunkte haben, in und mit Beziehungen arbeiten und diese pflegen. Zugleich bietet das größere Seelsorgeteam der neuen Pfarrei die Chance, dass Dienste und Aufgaben über die Grenzen bisheriger Seelsorgeeinheiten hinaus bearbeitet werden können und die Kompetenzen der Mitarbeitenden das kirchliche Leben über die bisherige Seelsorgeeinheit hinaus bereichern. Wie die Verteilung der Aufgaben genau aussehen wird, wird im Herbst 2025 besprochen und dann geplant.
 
Aktuell müssen alle Pfarrsekretärinnen alle Aufgaben erledigen und die Öffnungszeiten der Pfarrbüros sind zum Teil sehr begrenzt. Viele Dienste der Pfarrbüros werden aber mittlerweile am Telefon oder per E-Mail angefragt. Diese Dienste lassen sich bündeln, so dass die kirchliche Verwaltung verlässlich, zu attraktiven Zeiten und zeitnah erreichbar ist und die Anfragen zügig bearbeiten kann. Zugleich streben wir aber Ortsnähe an und werden Pfarrbüros in jeder jetzigen Seelsorgeeinheit erhalten, die man in Präsenz aufsuchen kann und die gewohnten Ansprechpartnerinnen dort antrifft. Dies ist wichtig auch für die Ehrenamtlichen, für die die Pfarrbüros eine wichtige Anlaufstelle sind und die dort Unterstützung abrufen können. Die Planung der Neuordnung wird im Kompetenzteam Verwaltung vorgenommen und dann vom Pfarreirat beschlossen. Dies haben wir uns für 2026 vorgenommen.
  

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