
Sexualisierte Gewalt – nicht bei uns!
Unsere Kirchengemeinde will ein sicherer Ort sein. Ganz besonders für Kinder und Jugendliche.
Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche haben viele betroffene Menschen lebenslang gezeichnet und ihren Glauben erschüttert. Viele Gläubige sind entsetzt und fassungslos.
Wir tragen unseren Teil dazu bei, solche Taten in der Zukunft zu reduzieren und zu verhindern!
Unsere Ziele sind:
- Wir pflegen in unserer Kirchengemeinde eine Kultur des achtsamen, wertschätzenden Miteinanders, wir achten unsere eigenen Grenzen und die Grenzen unseres Gegenübers.
- Für unsere Mitarbeitenden, die für Minderjährige oder schutz- und hilfebedürftige Erwachsene Verantwortung tragen, gelten Zulassungsvoraussetzungen. Die Mitarbeitenden werden geschult.
Das tun wir dafür:
- Oben genannte Mitarbeitende legen alle fünf Jahre ein polizeiliches Führungszeugnis vor, unterschreiben eine „Erklärung zum grenzachtenden Umgang“ und besuchen eine Präventions-Schulung. Die Vorlage dieser Nachweise wird im Pfarrbüro dokumentiert. Dazu sind wir verpflichtet.
- Wir sorgen dafür, dass sich unsere Mitarbeitenden bei diesem Thema gut informiert fühlen und auch ein Gespür dafür entwickeln, wie sie sich verhalten und an wen sie sich wenden können.
- Unsere Gruppierungen bitten wir, dass alle Personen, die neu für eine der genannten Personengruppen eine Aufgabe übernehmen, an das Präventions-Team gemeldet werden, damit die entsprechenden Schritte eingeleitet werden können.
- Gerne kommen wir zu Ihrer Gruppierung, informieren Sie und kommen mit Ihnen ins Gespräch!
- Momentan arbeitet die AG Prävention bereits am gemeinsamen Schutzkonzept der Pfarrei St. Martin Ettlingen, in der am 1.1.2026 die bisherigen Kirchengemeinden Ettlingen Stadt und Land, Malsch, Marxzell, Rheinstetten und Waldbronn-Karlsbad zusammengeschlossen werden.
Das können, sollten Sie tun, wenn Sie bezüglich sexualisierter Gewalt etwas vermuten, beobachtet oder erlebt haben oder Ihnen etwas anvertraut wurde: Leitfaden
Hierhin können Sie sich wenden: