Bild vom Richtkranz in St. Martin

Das Seelsorgeteam im Juni - was waren die Themen?

Die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger haben sich im Juni zu ihrer Teamklausur und weiteren Dienstgesprächen getroffen. Das waren die Themen. 

Die Teamklausur im Josefsheim in Forchheim stand am ersten Nachmittag ganz im Zeichen der Innovation: Wie können wir die notwendigen guten Veränderungen bewirken? Mit großem Spaß und viel Kreativität gingen die Kolleginnen und Kollegen an die Herausforderungen, die sie mit Hilfe der Methode "Design Thinking" bearbeiteten. Am Ende standen konkrete Ideen, die anders als bisher sind und ein gutes Potential haben, die Lust an Kirche wieder zu wecken und Menschen in konkreten Situationen zu helfen.
 
Der zweite Tag drehte sich zunächst um die Arbeit der Kinder- und Familienzentren, die es in Waldbronn-Karlsbad bereits mit sehr gutem Erfolg schon einige Jahre gibt und in Rheinstetten neu etabliert wurde. Nathalie Rudiger und Nicole Siegwart stellten die Arbeit der Kinder- und Familienzentren vor. Deutlich wurde dabei der Reichtum und die Vielfalt der Einrichtungen für Kinder, die wir in der neuen Pfarrei haben werden.
 
Anschließend widmeten sich die Mitglieder des Seelsorgeteams dem Thema "Kirche und Gesellschaft" - wie politisch darf und muss Kirche sein?
Dieses Thema wird gerade immer wieder diskutiert. Deutlich wurde, dass es unter den Seelsorgenden unterschiedliche Positionen dazu gibt, aber auch einen festen Kernbestand christlicher Werte, für die alle miteinander eintreten müssen. Deutlich wurde auch, wie groß die Bandbreite gesellschaftlicher Herausforderungen ist, mit denen wir umgehen müssen.
 
Der Nachmittag war dann der Teamkultur gewidmet. Wie können wir miteinander umgehen und ein gutes großes Team werden? Wie organisieren wir uns?
 
Die Teamklausur schloss dann mit einem gemeinsam gestalteten, sehr berührenden und tiefgreifenden Gottesdienst.
 
Weitere Themen der Dienstgespräche im Juni waren:
Ein erster Zugang zur neuen Gottesdienstordnung - was wäre wichtig, bei der Entwicklung eines solchen Plans zu beachten?
Wie können wir die Pfarreiratswahl - die Suche nach geeigneten Kandidierenden - unterstützen?
Was hat es mit den geplanten diözesanen Standards der Pastoral auf sich?