Beeindruckender Garten der Religionen
Am Freitag, 8. Mai 2026 fand im Rahmen des Jubiläumsprogramms der Kolpingsfamilie Reichenbach eine beeindruckende Führung im "Garten der Religionen" im Citypark der Karlsruher Südstadt-Ost statt.
Die Verantwortlichen der Kolpingsfamilie konnten dafür den befreundeten Pfarrer und stellvertretenden Dekan des Dekanats Karlsruhe Erhard Bechtold für die Führung gewinnen. Bechtold war bei der Entstehung des Gartens im Jahr 2015 einer der Initiatoren des Projekts.
Er ist bis heute im Vorstand des eigens dafür gegründeten Vereins und Mitglied interreligiöser Religionsgesellschaften.
Er hat schon zahlreiche Führungen durch den Garten gemacht und besucht das Projekt regelmäßig mit Schulklassen, bei denen er als Religionslehrer tätig ist.
Die Kolpingsfamilie hat schon seit einigen Jahren immer wieder den Wunsch gehegt, den Garten der Religionen zu besuchen. Jetzt hat es im Jubiläumsjahr endlich geklappt.
Erhard Bechtold konnte zu Beginn der exklusiven Führung 20 Personen begrüßen.
Der Garten der Religionen entstand 2015 zum Stadtjubiläum von Karlsruhe. Das Projekt wurde in einem Voting aus 12 vorgeschlagenen Projekten von bzw. für die Bürger und Bürgerinnen als Sieger ausgewählt. Es war mit einem entsprechenden Budget für die Umsetzung dotiert. Auf der Internetseite des Gartens der Religionen www.gdr-ka.de heißt es:
"Im Garten der Religionen sind Inhalte aus insgesamt sieben in Karlsruhe beheimateten Religionen dargestellt. Dies geschieht durch Symbole, Zitate und Bodenmosaike. In einem kreisrunden Außenbereich umarmen und umrahmen drei Stelen mit Auszügen aus den Grund- und Menschenrechten und deren lokalen Bezügen sowie auf einem kleinen Außenmäuerchen Weisheiten aus aller Welt die „Religionsorte“. Damit finden diese nicht nur symbolisch ihre Grenzen. Insgesamt verdeutlicht sich die Struktur und Idee des Gartens anhand des Grundrisses. Die zu jeder Zeit völlig frei zugängliche Gartenanlage, deren Eigentümer die Stadt Karlsruhe ist, befindet sich im Citypark der Südstadt-Ost, einem gerade erst entstandenen Stadtteil auf dem Gelände eines ehemaligen Bahn-Ausbesserungswerkes."
Bechthold führte die Gruppe exklusiv durch die verschiedenen Bereiche. Da er das Projekt seit Beginn begleitete, konnten wir interessante Informationen und so manche Anekdote erfahren.
Am Schluss waren alle sehr beeindruckt.
Am Ende gilt der Dank Erhard Bechtold für die tolle Führung und Susanne Gebhardt für die Organisation. Sie gestaltete noch eine Postkarte, die jede/r Teilnehmer*in als Erinnerung mit nach Hause nehmen durfte. Der Abend klang noch in einem Restaurant in der Nähe gemeinsam mit Erhard aus. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass die Veranstaltung ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr war.
Text: Markus Kraft