Gemeindeschaft lebt

Erste Gemeindevesammlung von St. Martin Ettlingen

Am Samstag, 28. Februar 2026, fand in der Kirche St. Martin in Ettlingen die erste Gemeindeversammlung statt – ein neues Format der Zusammenarbeit, das im Rahmen des Projekts Kirchenentwicklung2030 der Erzdiözese Freiburg und des Zusammenschlusses zur neuen großen Pfarrei eingeführt wurde.

Rund 40 Gemeindemitglieder versammelten sich nach dem Gottesdienst in den Kirchenbänken, um gemeinsam die Zukunft der Gemeinde mitzugestalten. Solche Versammlungen sollen künftig jährlich in allen Dörfern und Stadtteilen der Pfarrei stattfinden.
Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Vorstellung und einstimmige Wahl der ersten Freiwilligen für das Gemeindeteam von St. Martin. Christiane Feldmann-Leben, Christine Braun, Werner Seifried, Birgit Bechert, Pascal Seifried, Pascal Mühlbeier, Felicitas Frey und Michaela Heller stellten sich den Anwesenden vor. Mit großem Applaus bedankte sich die Gemeinde für die Bereitschaft dieser Personen, als „Gesicht der Kirche vor Ort“ Verantwortung zu übernehmen und das kirchliche Leben lebendig zu halten. Tobias Speck, leitender Referent der Pfarrei, und Thomas Ehret, leitender Pfarrer, zeigten sich tief beeindruckt von der großen Bereitschaft der Gemeindemitglieder, sich zu engagieren. Für den Dienst des neuen Gemeindeteams baten sie um den Segen Gottes. Im Anschluss an die Wahl bot ein Umtrunk die Gelegenheit, sich auszutauschen und erste Anliegen sowie Themen zu besprechen. Die Stimmung war von Zuversicht geprägt, dass die Gemeinde gemeinsam neue Wege gehen wird. Aktuell arbeitet die Leitung der Pfarrei noch an einer Lösung, wie die Gemeindeteams zentral erreicht werden können. Aufgrund technischer Herausforderungen in der Erzdiözese ist dies erzeit noch nicht möglich. Bis auf Weiteres können Interessierte das Gemeindeteam St. Martin über den leitenden Referenten Tobias Speck unter tobias.speck@kath-ettlingen.de kontaktieren.
Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und die Gemeinde aktiv mitzugestalten“, so Tobias Speck abschließend. „Das ist gelebte Kirche!“