100 Jahre Kolpingsfamilie Reichenbach

Mit einer Auftaktveranstaltung startete die Kolpingsfamilie Reichenbach am 10.01.2026 in ihr Jubiläumsjahr.
Zahlreiche geladene Gäste aus Kirche, Vereinen, Gesellschaft und Politik sowie Mitglieder waren der Einladung der Kolpingsfamilie trotz des winterlichen Wetters ins Pfarrzentrum Ernst Kneis in Reichenbach gefolgt.

Markus Kraft, Sprecher des Leitungsteams begrüßte zunächst die Anwesenden und führte anschließend in den Abend ein. Er legte dar, was die Kolpingsfamilie und die Person Adolph Kolping ausmacht und stellte abschließend an die Zuhörer die Frage: Sind wir nicht alle ein bisschen Kolping? In Ihren Grußworten gingen Bürgermeister Christian Stalf, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Reichenbacher Vereine, Günter Geisert und Stefan Bikowski vom Leitungsteam des Kolpingbezirksverbands Ettlingen-Karlsruhe auf die Bedeutung von Kolping und auf 100 Jahre Kolpingsfamilie Reichenbach ein. Sie blickten aus ihren ganz eigenen Perspektiven auf die Kolpingsfamilie und deren Bedeutung für die jeweiligen Bereiche wie Gesellschaft, Vereinsleben und Kolping als Verband. Der Jubilar konnte sich über großzügige finanzielle Unterstützungen freuen, die die Grußwortüberbringer in Form von Spendenschecks übergeben haben.
Die Verantwortlichen des Vorstands nutzten den feierlichen Rahmen auch dazu, um langjährige Mitglieder zu ehren: Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Gundi Bechtel, Thomas Kunz, Stefan Gebhardt, Margareta Reichert und Birgit Rupp, die u. a. als Schriftführerin im Vorstand war, mit der Kolpingnadel in Silber, ausgezeichnet.
Auf 65 Jahre Mitgliedschaft können Heinrich Süß, Günter Kluge, Dieter Kreutz und Gerd Eble zurückblicken. Die drei zuletzt genannten waren allesamt in verschiedenen Funktionen im Vorstand aktiv; Gerd Eble sogar 25 Jahre als Schriftführer. Sie alle erhielten aus den Händen der weiteren Mitglieder des Leitungsteams, Alexandra Huck und Thomas Reichert eine entsprechende Urkunde und ein Präsent.
Ebenfalls eine Urkunde, allerdings mit der aufgedruckten Zahl 70, erhielten Kurt Becker und Stefan Becker. Sie sind bereits seit 1956 Mitglieder der Kolpingsfamilie Reichenbach und haben einen großen Teil der Kolpinggeschichte in Reichenbach miterlebt. Stefan Becker war von Anfang an beim Karfreitagsrätschen des Jahrgangs 1938 dabei, das später von der Kolpingsfamilie übernommen wurde. Noch heute kümmert er sich als gelernter Schreiner um die Reparatur der Rätschen.
Markus Kraft dankte allen für ihre langjährige Treue zur Kolpingsfamilie. Sein Dank galt auch allen, die in all den Jahren „mitgemacht, mitgedacht und mitgeändert haben und das auch weiterhin tun.“
Die Verantwortlichen mussten das Programm kurzfristig ändern und während der Veranstaltung kurzfristig reagieren. Aber auch das kann - und konnte in den vergangenen 100 Jahren - die Kolpingsfamilie. wie der Moderator feststellte.
Da der Künstler des Topacts des Abends im Schneechaos feststeckte, entschied sich das Leitungsteam kurzerhand dafür, früher als geplant, zum gemütlichen Teil überzugehen, um dann später, nach Ankunft des Akteurs, den Programmpunkt einzuschieben.
Der frühere  Reichenbacher Andreas Gebhardt veranschaulichte als  Speaker und Jongleur mit einer launigen Darbietung, wie man mit Veränderungen und Herausforderungen – nicht nur bei der Kolpingsfamilie - umgehen kann und diese annehmen soll.
Seine Worte unterstrich er immer wieder mit beeindruckenden Jonglage-Einlagen. Lang anhaltender Applaus belohnte den Akteur, der aus Verbundenheit zur Kolpingsfamilie seinen Auftritt ohne Honorar möglich machte.
Dankesworte richtete Kraft an alle Helfer und Akteure des Abends sowie an das gesamte Vorstandsteam. Besonderer Dank ging an Julia Reichert und Daniel Becker, die für das leibliche Wohl sorgten, an Laura Besser für den Sanitätsdienst sowie an Mirjam Bartberger für die Fotos an diesem Abend.
 
Stellvertretend für die zahlreichen Sponsoren dankte der Sprecher des Leitungsteams der Firma Blumen Kraft für den tollen Blumenschmuck und der Bäckerei Nussbaumer für die Backwaren. Ohne die Unterstützung der vielen Sponsoren wäre die Durchführung eines Jubiläumsjahres in dieser Form nicht möglich.
Der Festakt wurde musikalisch begleitet von  Kerstin Heinzl (Flöte) und Thomas Heinzl (E-Piano) sowie deren Kindern Mathilda (Gesang), Leopold (Schlagzeug) und Maximilian (E-Piano und Akkordeon).
Abschließend hat der Moderator des Abends noch die Jubiläumsschrift , die  neben einer Chronik und vielen Bildern auch das Veranstaltungsprogramm im Jubiläumsjahr enthält, vorgestellt. Der Druck lag zur Mitnahme aus und wird auch bei künftigen Veranstaltungen erhältlich sein.
Beim geselligen Teil bestand die Gelegenheit, sich bei Getränken und einem Imbiss über 100 Jahre Kolpingsfamilie Reichenbach oder andere Dinge auszutauschen.
Mit der gelungenen Auftaktveranstaltung starteten die Verantwortlichen in ein ereignisreiches Jubiläumsjahr, in dem im Oktober u. a. ein Jubiläumsgottesdienst mit Diözesanpräses Rainer Auer und mit vielen Bannerabordnungen sowie ein anschließender Stehempfang geplant ist. Infos zum Jubiläumsjahr gibt es auch unter www.kolping-reichenbach.de.
Markus Kraft
  
Auftaktveranstaltung 100 Jahr Kolpingsfamilie Reichenbach
Auftaktveranstaltung 100 Jahr Kolpingsfamilie Reichenbach
Auftaktveranstaltung 100 Jahr Kolpingsfamilie Reichenbach
Auftaktveranstaltung 100 Jahr Kolpingsfamilie Reichenbach
Auftaktveranstaltung 100 Jahr Kolpingsfamilie Reichenbach
Auftaktveranstaltung 100 Jahr Kolpingsfamilie Reichenbach
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Auftaktveranstaltung 100 Jahr Kolpingsfamilie Reichenbach
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Auftaktveranstaltung 100 Jahr Kolpingsfamilie Reichenbach
Auftaktveranstaltung 100 Jahr Kolpingsfamilie Reichenbach
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