In den Eucharistiefeiern am 17./18. Mai 2025 war zu erleben, wie die Vision einer geschlechtergerechten Kirche schon heute Gestalt annehmen kann.
Frauen der kfd Malsch beteiligten sich auch in diesem Jahr am „Predigerinnentag“ des kfd-Bundesverbandes und gestalteten die Gottesdienste verantwortlich mit.
Predigerinnentag 2025
Ihre Worte waren ein reflektiertes Glaubenszeugnis!
Das Hören darauf eröffnete eine andere Perspektive und hat die Mitfeiernden angesprochen.
Das Hören darauf eröffnete eine andere Perspektive und hat die Mitfeiernden angesprochen.
Der Predigerinnentag steht im Zusammenhang mit der biblischen Junia (Röm 16,7), die Paulus als herausragend unter den Aposteln bezeichnet und deren Gedenktag am 17. Mai begangen wird.
Die kfd nimmt diesen Tag zum Anlass, Frauen einzuladen, das Wort zu verkünden. Sie predigen in der Hoffnung, dass die offizielle Predigterlaubnis bald kommt, so wie es auch der „Synodale Weg“ in Deutschland in seinem Handlungstext „Verkündigung des Evangeliums durch beauftragte Getaufte und Gefirmte in Wort und Sakrament“ beschlossen hat.
Ja, wenn Menschen - Männer wie Frauen - mit ihren unterschiedlichen Lebenserfahrungen predigen, dann ist dies eine Bereicherung für unseren Glauben!
Die Kirche vergibt sich eine Chance, die Charismen von Lai:innen nicht wahrzunehmen!
„Geh und verkünde“ - das war der Auftrag des auferstandenen Jesus an Maria von Magdala (Joh 20,17).
Warum sollte dieser Auftrag nicht auch heute für alle Menschen gelten?
Doch um diesen biblischen Auftrag anzunehmen, braucht es Mut - gerade auch gegen manche Widerstände, die es leider immer noch gibt.
Gut, dass es die mutigen kfd-Frauen - und auch Kirchenmänner - gibt!
Martina Kastner