Geh aus mein Herz und suche Freud
Rückblick zum Gottesdienst der Frauengemeinschaft Neuburgweier am 28.07.2026
„Geh aus mein Herz und suche Freud
in dieser schönen Sommerszeit.“ Dieses schöne Lied haben wir zu Beginn unseres Gottesdienstes gesungen. Es spricht von der Freude über die sommerliche Natur und vom Jubel über Gottes großes Tun. Als Paul Gerhardt den Text 1653 gedichtet hat, war er selbst in einer schwierigen persönlichen Situation: Er hatte ein hohes Amt verloren, seine Frau und später auch sein Sohn starben. Das Land wurde nach dem 30jährigen Krieg von Seuchen und Elend heimgesucht. All dem begegnet er dennoch mit Jubel über den Sommer und der Suche nach Freude. Und so haben wir bei unserem Gottesdienst Gott nicht allein unsere Sorgen und Ängste, sondern auch unsere Freude entgegengehalten und mit Brot und Wein unsere Gaben des Sommers zum Altar gebracht: • Ich bringe Blumen des Sommers. Wir danken dir, denn sie machen unser Leben schöner und bunter. • Ich bringe frisches Gemüse und wohlriechende Kräuter. Wir danken dir, denn sie machen unsere Mahlzeiten ganz besonders schmackhaft. • Ich bringe die Früchte des Sommers. Wir danken dir, denn mit ihnen schmecken wir auch den Sommer. • Ich bringe ein Buch. Wir danken dir, denn damit entführst du uns in andere Welten und lässt uns zur Ruhe kommen. • Ich bringe eine Uhr. Wir danken dir für die freie Zeit, die wir in den Ferien genießen können. • Ich bringe eine Sonne. Wir danken dir für den Sonnenschein, denn er lässt nicht nur unsere Pflanzen wachsen und unsere Blumen blühen, sondern er bringt auch uns zum Aufblühen. Gestärkt mit dem Segen Gottes konnten wir bei herrlichem Sommerwetter und kühlen Getränken den Abend auf dem Kirchplatz ausklingen lassen. Herzlichen Dank an Pfr. Merz fürs mit uns feiern beim Gottesdienst und auf dem Kirchplatz. Habt alle eine wunderschöne und erholsame Sommerzeit. Es grüßt euch herzlich Euer Leitungsteam der FGN