Ministranten Malsch
Jahresausflug der Ministranten im Pastoralraum Malsch
Mit 21 Minis haben wir unseren diesjährigen Jahresausflug nach Freiburg angetreten. Besonders schön war, dass neben den „Alteingesessenen“ auch 5 von 7 Minis in Ausbildung unserer Einladung gefolgt sind, um sich schon einmal untereinander bekannt zu machen, bevor sie nach den Sommerferien offiziell eingeführt werden. In Freiburg angekommen war unsere erste Station natürlich zunächst das Münster. Über den am Samstag vollen Münstermarkt gedrängelt kamen wir ohne Verluste im Münster an und erkundeten ein wenig den Kirchenraum. Markus, unser hauptamtlicher Begleiter, der aufgrund seines Studiums ein paar Jahre in Freiburg gelebt hatte, erklärte bei einer Mini-Führung, warum die Bartholomäus-Statue im Mittelgang als einzige der zwölf-Apostel-Statuen Schuhe an hat. Wer weiß es noch? ;-) Anschließend bestiegen wir den Münsterturm. Das war sehr beeindruckend. Nicht nur haben wir live einen Glockenschlag mitbekommen, während wir oben waren, sondern konnten auf der Galerie des Turms in schwindelerregender Höhe und mit viel Durchzug einen Wahnsinnsblick über Freiburg und die Umgebung gewinnen. Ein bleibendes Erlebnis! Nach der ganzen Treppensteigerei (hoch und runter zusammengerechnet um die 600 Stufen, je nachdem, wie man rechnet…) gingen wir in Richtung Stadtgarten, um Mittagspause zu machen und uns eine Stärkung zu gönnen. Der angeschlossene Spielplatz mit „Teufelsrad“ war aber für manche von uns interessanter als die Inhalte der Vesperdosen. Bevor wir dann zu unserem nächsten Programmpunkt kamen, stimmten wir noch ab, wer von den Oberminis denn nun der Älteste ist. Da wir demokratietreu und mehrheitsfähig sind, ist Nikolai jetzt offiziell unser Oberältester! Herzlichen Glückwunsch! Diese Frage geklärt starteten wir dann in vier Gruppen unsere Stadtrallye. Per App und mit lustig gewählten Gruppennamen brachen wir in Bildungsmission auf. Diese führte uns u.a. an die beiden noch erhaltenen Stadttore – das Martinstor (passend zu unserer Pfarrei) sowie das Sch(w)abentor. Wir konnten das berühmte Krokodil im Gewerbekanal beobachten und suchten auch Homer und Aristoteles auf, die die Studierenden am Kollegiengebäude I der Uni begrüßen. Viele neue Erkenntnisse wurden gewonnen: Wussten Sie z.B., dass Bertold Schwarz der Erfinder des Trinkwassers ist (zumindest laut einem Rallyeteilnehmer)? Oder das unser Obermini Lukas einen neuen Freund und Fan fürs Leben gefunden hat? Oder die Stadt Freiburg nicht zählen kann und eine 9 für eine 7 hält? An der Endstation angekommen konnten wir aber schließlich dem Team „Packstation Waldprechtsweier“ zum ersten Platz gratulieren (wie gesagt: lustige Gruppennamen…). Zum Abschluss für die Mühen gab es aber für alle Minis noch ein Eis, bevor wir dann zurück zu unseren Autos gegangen sind. Nicht aber ohne einen letzten Abstecher zum Collegium Borromaeum und zum Erzbischöflichen Ordinariat. Getroffen haben wir aber niemanden. Zurück in Malsch waren alle noch komplett und unversehrt, und vor allen Dingen zufrieden und begeistert von dem, was wir alles erlebt haben. Auch Obermini Lukas :-D Im Juli wird die Oberminirunde sich zur Jahresplanung treffen und hat für 2027 schon was Besonderes im Auge. Bleibt also dran! Eure Oberminirunde Malsch