Was passiert, wenn viele Menschen gemeinsam für Demokratie und Menschenwürde einstehen?
Es wird bunt, hell und ziemlich deutlich.

Zur langen Nacht der Demokratie am Freitagabend wurde der Ettlinger Marktplatz zum Ort eines starken gemeinsamen Zeichens. Ein breites Ettlinger Bündnis aus Kirchen, Parteien, Organisationen und Initiativen hatte sich zusammengefunden, um sichtbar zu machen: Wir stehen für Demokratie, Menschenwürde und ein gutes Miteinander.
Schon im Vorfeld waren viele Menschen eingeladen, ihre Gedanken zu zwei Fragen auf Wimpeln festzuhalten: „Demokratie bedeutet für mich …“ und „Menschenwürde zeigt sich für mich darin …“
So entstand eine bunte Wimpelkette aus ganz unterschiedlichen Stimmen und Perspektiven. Am Abend schmückte sie den gesamten Marktplatz und machte sichtbar, wie vielfältig die Gedanken zu Demokratie und Menschenwürde sind.
Um 19 Uhr wurde das Feuer für die Demokratie entzündet.
Wir brennen für die Demokratie – dieser Satz wurde an diesem Abend ganz wörtlich genommen.
Oberbürgermeister Johannes Arnold konnte leider nicht selbst anwesend sein, ließ aber ein Grußwort von seiner Vertreterin aus dem Gemeinderat an die Anwesenden ausrichten. Beate Hoeft, sprach darüber hinaus auch in ihren eigenen Worten zu den Menschen auf dem Marktplatz. Sie machte deutlich, welches Glück und Privileg es ist, in einer Demokratie wie der unseren leben zu dürfen. Gleichzeitig erinnerte sie daran, dass dieses Privileg nicht selbstverständlich ist und unsere Demokratie deshalb unsere Aufmerksamkeit und unseren Einsatz braucht.
Oberbürgermeister Johannes Arnold konnte leider nicht selbst anwesend sein, ließ aber ein Grußwort von seiner Vertreterin aus dem Gemeinderat an die Anwesenden ausrichten. Beate Hoeft, sprach darüber hinaus auch in ihren eigenen Worten zu den Menschen auf dem Marktplatz. Sie machte deutlich, welches Glück und Privileg es ist, in einer Demokratie wie der unseren leben zu dürfen. Gleichzeitig erinnerte sie daran, dass dieses Privileg nicht selbstverständlich ist und unsere Demokratie deshalb unsere Aufmerksamkeit und unseren Einsatz braucht.
Anschließend bildeten die Anwesenden – begleitet von zwei Bläsern – eine lange Menschenkette rund um den Marktplatz. Gemeinsam wurde das Lied „Die Gedanken sind frei“ gesungen.
Ein besonderer Moment: viele unterschiedliche Menschen, die für einen Augenblick zu einer gemeinsamen Stimme wurden.
Zum Abschluss auf dem Marktplatz wurden kleine Teelichter verteilt und entzündet. Jedes Licht trug dabei noch eine kleine geheime Botschaft in sich.
Viele kleine Lichter, die gemeinsam leuchten, auch das war ein schönes Bild für diesen Abend. Denn Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen, ihre Stimme erheben, miteinander im Gespräch bleiben und füreinander einstehen.
Und so war die Lange Nacht der Demokratie noch nicht vorbei: Im Anschluss waren alle eingeladen, in der Martinskirche bei Musik und Texten über Demokratie und Menschenwürde weiter miteinander nachzudenken und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Dass so viele Menschen dieser Einladung gefolgt sind, war ein starkes und ermutigendes Zeichen.
Ein solcher Abend entsteht nicht von allein. Deshalb gilt unser besonderer Dank dem tollen Vorbereitungsteam des Ettlinger Bündnisses aus Kirchen, Parteien und Organisationen. Viele Menschen haben Ideen eingebracht, Wimpel gesammelt, vorbereitet, organisiert, aufgebaut und dafür gesorgt, dass aus vielen einzelnen Gedanken ein gemeinsames Zeichen werden konnte.
Und natürlich danken wir allen, die dabei waren, mitgemacht, einen Wimpel gestaltet, eine Kerze angezündet, gesungen, zugehört oder einfach durch ihre Anwesenheit gezeigt haben:
Demokratie ist uns nicht egal.
Sie ist ein Privileg.
Sie ist eine Aufgabe.
Und sie lebt davon, dass wir sie gemeinsam gestalten.
Wir bleiben wachsam. Wir stehen füreinander ein. Und wir brennen weiter für die Demokratie.



















