Ökumenischer Gottesdienst zum Oktoberfest Rheinstetten

Mit Schwung und Tiefgang

Zum wiederholten Male bereicherte ein ökumenischer Gottesdienst das Festtreiben in Neuburgweier beim Anfang Oktober stattfindenden Volksfest. 

Ein ökumenisches Team mit Ann-Kathrin Peters, Anni Schuppiser, Verena Butzke, Steffen Unser und Tobias Speck hatte den Gottesdienst vorbereitet, der vom Musikverein Neuburgweier unter der Leitung von Steffen Unser musikalisch mit zünftigen Blasmusikklängen begleitet wurde. 
Vom Einzug mit Handwagen, auf dem eine große Glocke befestigt war, bis zum Auszug mit dem Badner Lied ("und ruht in Gottes Hand") spannte sich ein gelungener Gottesdienst, der von über 200 Festbesuchern, viele davon in Tracht, mitgefeiert wurde. 
Im Zentrum stand die bekannte biblische Lesung aus dem Buch Kohelet / Prediger, die deutlich macht, wie sich das Leben zwischen Polen erstreckt: "Es gibt eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen". Dass beides zum Leben dazugehört, wurde gleich zu Beginn deutlich, als Pfarrerin Peters an eine in diesem Jahr verstorbene Mitbürgerin erinnerte, die im vergangenen Jahr noch ihre Freude an diesem Fest gehabt hatte. Auch die Gebete, Lieder und Fürbitten entfalteten den Gedanken weiter. Was man in klassischen Gottesdiensten selten sieht: Menschen, die sich leicht zur Musik bewegen und mit dem Glas in der Hand beten, gedenken und singen. 
So erreichte und berührte dieser Gottesdienst auf dem Oktoberfest auf seine Art Menschen, die man unterm Jahr nie in einer Kirche sehen würde.