Gemeindeteam Malsch eingeführt - Der Kirche im Heute vor Ort ein Gesicht geben

Beim Patrozinium in St. Cyriak/Malsch stellte sich das neue Gemeindeteam mit seinen Gedanken und geplanten Schwerpunkten vor und wurde offiziell eingeführt. Gelegenheit zum Austausch gab es anschließend auf dem Kirchplatz

Das neue Gemeindeteam Malsch, das von der Gemeindeversammlung Malsch am 3. Juni gewählt worden war, wurde im Gottesdienst zum Patrozinium St. Cyriak am 9. August offiziell eingeführt. Die Vorsitzende des Pfarreirats, Martina Kastner, überbrachte die Grüße der Pfarrei St. Martin Ettlingen, zu der Malsch seit Jahresbeginn gehört. Sie wünschte dem Team alles Gute und verwies darauf, dass die Gemeindeteams in der neuen Pfarreistruktur eine wichtige Rolle spielen: „Die Vision der Gründungsvereinbarung der Pfarrei St. Martin Ettlingen, die mit 3 Worten umschrieben ist: Begegnung – Freude – Teilen, soll durch euch vor Ort, hier in Malsch, ein ‚Gesicht‘ bekommen.“ Das Team – Giorgio Bassis, Karin Gräßer, Clemens Rehm, Steffi und Rainer Ruml – stellte sich anschließend mit seinen Gedanken und geplanten Schwerpunkten vor. Dabei hatten die Mitglieder die Ideen und Wünsche aufgenommen, die in der Gemeindeversammlung vom Juni geäußert worden waren. Sie betonten, dass es gerade in der neuen Gemeindestruktur auf Sichtbarkeit der Kirche vor Ort und offene Räume für Gespräche und Begegnungen ankäme. Dazu möchte das Team z.B. die Zusammenarbeit von Gruppen und den verschiedenen Verbänden in der Gemeinde unterstützen. Gemeinschaft, ja „Heimat“ in der Kirche soll stärker erlebbar werden; die Gemeinde soll über die Gottesdienste hinaus sichtbar lebendig sein. Es war kein Zufall, dass der Satz „der Kirche ein Gesicht geben“ auch von den Mitgliedern des Teams mehrfach genannt wurde. Diese Gedanken, auf farbigen Blättern notiert, wurden an einem kahlen Zweig angebracht, sodass ein bunter Strauß entstand, der, wie das Gemeindeteam erwartungsfroh betonte, noch Platz für viele weitere Blätter bieten würde. Den Abschluss der Einführung bildete der Segen von Pfarrer Warneck, in dem diese Gedanken noch einmal aufgenommen wurden. Mit passenden Fürbitten und einem Gebet nach der Kommunion führte das Gemeindeteam diese Impulse im Gottesdienst weiter. Das vom Gemeindeteam organisierte lockere Beieinanderstehen nach dem Gottesdienst auf dem Platz vor dem Turm bei einem Getränk und Knabberzeug war gleichsam eine erste Umsetzung der im Gottesdienst angesprochenen Gedanken, das „Gemeinsam“ als Wert spürbar zu machen. Fast selbstverständlich war es, dass der Wunsch aufkam, solche „niederschwelligen“ Begegnungsmöglichkeiten öfter anzubieten. Das Gemeindeteam Malsch bedankt sich für die Unterstützung und freut sich auf die kommende Zeit!